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Unser Team

"Den Lebensabend lebenswert gestalten"

Diane Borchert, Heimleiterin
Diane Borchert, Heimleiterin
Stefanie Reinicke, stellv. Pflegedienstleiterin
Stefanie Reinicke, stellv. Pflegedienstleiterin

Mit diesem Satz beschreibt Stefanie Reinicke (Jg. 1981) die Aufgabe, der sie sich gemeinsam mit ihrer Chefin Diane Borchert (Jg. 1965) und den anderen Mitarbeitern des Senioren- und Pflegeheims Rheinsberg täglich stellt. Und dieser Aufgabe stellen sie sich gern. Die Teilhabe an der Lebenserfahrung ihrer Bewohner, entgegengebrachte Wertschätzung und Dankbarkeit, Respekt gegenüber der Lebensleistung Älterer - das waren Beweggründe für Diane Borchert, sich ganz bewusst für einen Beruf in der Pflege zu entscheiden. Nach der Wende schulte sie um zur staatlich anerkannten Altenpflegerin, arbeitete fünf Jahre im ambulanten Dienst eines anderen Trägers. 2002 schließlich kam sie in das Rheinsberger Heim, wo ihr Pro Seniorenpflege 2003 die Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin und 2008 zur Heimleiterin ermöglichte.

Die fast intime Atmosphäre der Rheinsberger Einrichtung erleichtert natürlich den Aufbau persönlicher Beziehungen zu den Bewohnern. Jeder kennt hier jeden - man begegnet sich täglich und redet auch miteinander. Die Mitarbeiter sind natürlich ein ganz wesentlicher Teil dieses Miteinanders. Viele arbeiten schon seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten - noch vor der Vereinsgründung - hier. Das schafft Identität. "Meine KollegInnen sind zuverlässig, loyal, einfühlsam und wo es Not tut auch mal konstruktiv kritisch.", sagt Diane Borchert. Schließlich sind auch Leitungen nicht unfehlbar und die kurzen Wege erleichtern eine schnelle Klärung von Problemen ungemein.  Heimleitung zum Anfassen - das ist nicht unbedingt der Standard anderswo. Das weiss auch Stefanie Reinicke, die ihre Pflegeausbildung nach der Schule in Potsdam absolviert hat - und dort in einem großen Haus eines freien Trägers fünf Jahre Erfahrungen sammelte. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrte sie jedoch zurück in die alte Heimat und übernahm 2009 die stellvertretende Pflegedienstleitung in Rheinsberg.

Aber nicht nur Bewohner und Mitarbeiter profitieren von der überschaubaren Größe der Einrichtung. Auch für die Zusammenarbeit mit den Angehörigen ist sie ein großer Vorteil. Der Kontakt zu den meisten Familien ist sehr eng. Viele beteiligen sich an gemeinsamen Aktivitäten, begleiten Ausflüge, helfen bei der Organisation von Festen oder backen Kuchen. Überhaupt stellt das Team der beiden "Leitungsdamen" mit den begrenzten personellen Ressourcen ein opulentes Programm auf die Beine. Frühlings- und Sommerfest, Schlitten- und Kremserfahrten, ein "Miteinandertag", gemeinsame Ausflüge z.B. zum Osterbrunnen nach Flecken-Zechlin, aber auch die Teilnahme an städtischen Ereignissen z.B. den Musiktagen zu Pfingsten gehören dazu. Vieles wird den Bewohnern hier möglich gemacht. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und anderen hier ansässigen Einrichtungen wie dem Haus der Begegnung oder der Donnersmark-Stiftung funktioniert gut. Alle 14 Tage sind Therapiehunde in der Einrichtung zu Besuch. Sie helfen vor allem Demenzpatienten enorm beim Umgang mit ihrer Krankheit.

Und die gute Arbeit ist bekannt. Bis Berlin und darüber hinaus reicht der Einzugsbereich des Heimes. Wer hier einziehen will, muss eigentlich immer den Weg über die Warteliste in Kauf nehmen.

Die enge Verbundenheit der beiden Damen mit "ihrem" Heim zeigt sich in vielen Kleinigkeiten. So besucht das Kind von Frau Reinicke den benachbarten Kindergarten. Das ist nicht nur praktisch fürs Holen und Bringen - es führt ganz nebenbei auch noch zu einer Kooperation zwischen beiden Einrichtungen: Regelmäßig sind die Jüngsten nun bei den Ältesten zu Gast und erfreuen sie mit kleinen Programmen und Ständchen.

Die Freizeitinteressen der Bewohner ändern sich natürlich immer mal wieder. "Im Moment ist Bingo der ganz große Renner.", erzählt Diane Borchert in unserem Gespräch. Wer es noch kann, unternimmt aber auch ganz gern mal noch einen Ausflug in die Stadt, die mit dem Schloss und dem dazugehörigen Park ja einiges zu bieten hat. Hin und wieder gehe das allerdings auch mal schief, berichtet sie lachend. So gab es vor einigen Jahren, den Fall einer hochbetagten Bewohnerin (102 J.), die an einem warmen Sommernachmittag plötzlich vermisst wurde. Sie war eine der ältesten Bewohnerinnen, die das Heim je hatte - und jeder in der Stadt kannte sie. Als sie eine der suchenden Mitarbeiterinnen schließich wiederfand, saß sie in einer Gaststätte, hatte die Füße auf den Tisch gelegt und trank in Ruhe Kaffee. Als die Mitarbeiterin ihr eröffnete, dass es nun zurück ins Heim ginge, entgegnete die alte Dame schlicht: "Was? Ins Heim? - So alt siehst Du doch noch gar nicht aus?"

Das trifft zweifellos auch auf Diane Borchert und Stefanie Reinicke zu - beide werden das Rheinsberger Heim noch viele Jahre leiten können - aber wenn sie irgendwann doch selbst einen Heimplatz benötigen - dann sind sie in Rheinsberg ganz sicher gut aufgehoben.

Unser Team

1 Heim- und Pflegedienstleiterin

8 Pflegefachkräfte

6 PflegehelferInnen

1 Mitarbeiterin für die integrierte soziale Betreuung

1 Betreuungsassistentin für die zusätzliche soziale Betreuung nach SGB XI §87

6 MitarbeiterInnen in Küche und Hauswirtschaft

Wir sind für Sie da:

Mariefred Straße 2
16831 Rheinsberg

Einrichtungsleitung:
Diane Borchert
Pflegedienstleitung:
Stefanie Reinicke

Tel. 033 931 / 3499 101
Fax 033 931 / 3499 104

mail: haus.rheinsberg@pro-seniorenpflege.de